20 Apr

Klassenfahrt der Klasse 8.1 nach Willingen

Vom 19.03 – 23.03.2018 sind wir, die Klasse 8.1,  mit Frau Gonsior und Frau Pohl in die Essener Skihütte  in Willingen gefahren. Willingen liegt im Sauerland. Zu der Zeit, als wir dort waren, lag noch Schnee und es war sehr kalt.

Am Tag unserer Anreise haben wir zunächst die Zimmer bezogen und dann den Ort Willingen erkundet. Die Mädchen waren im zweiten Stock untergebracht und die Jungs im ersten Stock. Die Zimmer waren ganz o.k.

Am zweiten Tag machten wir eine Geocache-Tour. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und mussten mit Hilfe des Kompasses Verstecke suchen, so ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd. Das hat viel Spaß genmacht, war aber auch sehr anstrengend, weil wir über Bäche, durch den verschneiten Wald und über Berge gehen mussten.

Am dritten Tag waren wir vormittags in einer Kletterhalle und nachmittags sind wir mit großen Autoreifenschläuchen und einem Schlauchboot einen Schneehang hinunter gefahren. Das war schon etwas abenteuerlich!

Am vierten Tag durften wir das Bogenschießen ausprobieren, was sehr viel Spaß machte.

Abends durften wir unsere Freizeit selbst gestalten. Uns standen eine Turnhalle, ein Kickerraum und ein Clubraum mit Fernseher zur Verfügung. Wir konnten Fußball oder Basketball spielen oder auch Karten und Gesellschaftsspiele.

Die Klassenfahrt war sehr schön, trotz des Wetters. Wir hatten viel Spaß zusammen, wie man auch auf den Fotos sehrn kann.

Bilder von unserer Klassenfahrt finden Sie hier.

Sevda, Lea, Thaliha, Anna, Anna-Lena, Klasse 8.1

 

13 Apr

Kochprojekt an unserer Schule

Seit Januar 2018 findet freitags in unserer Schulküche ein Kochprojekt statt. Hier dürfen die Schülerinnen und Schüler der Sprachförderklassen ihre Lieblingsrezepte aus der Heimat kochen. Frau Claudia Müller, Diplom-Pädagogin aus Husen, leitet dieses Projekt in Zusammenarbeit mit Frau Kilickaya, Lehrerin der Willkommensklasse, an. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch die „Aktion Mensch“. 

Die Schülerinnen und Schüler haben nicht nur viel Spaß, sondern können auch viel über andere Kulturen lernen. Das Projekt hat auch viel dazu beigetragen, dass sich Schülerinnen und Schüler aus anderen Ländern besser in die Schulgemeinschaft integrieren können. 

Am 20.04.2018 findet leider schon der letzte Kochtermin statt.

Hinweis: Am 18.05.2018 findet die Verleihung der „kulturellen“ Zertifikate statt. Die Presse ist ebenfalls eingeladen.

Nico B., Klasse 10.3

13 Apr

Soziales Seminar zu Besuch auf der Fazenda da Esperança Gut Hange in Freren

Vom 07. bis 09. März 2018 besuchten wir vom Sozialen Seminar die Fazenda da Esperanca in Freren im Emsland. Jetzt werden sich viele fragen, was eine Fazenda da Esperanca ist. Das ist ein portugiesischer Name und heißt übersetzt „Hof der Hoffnung“.

Die Fazenda ist ein Projekt, das Drogenabhängigen und benachteiligten Jugendlichen und Erwachsenen Hilfe für ein erneuertes Leben geben will. Insgesamt leben derzeit über 3.000 junge Menschen in über 110 Einrichtungen (Fazendas) in Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern, in Afrika, den Philippinen und Europa.

Die Idee für dieses Projekt hatte ein katholischer Priester Anfang der 80`er Jahre, der drogenabhängigen Jugendlichen in Brasilien einen neuen Lebenssinn geben wollte. Das Angebot ist aber für alle religiösen und nichtreligiösen Menschen offen und schließt niemanden aus!

Der Tagesablauf hat eine „strenge“ Ordnung. Jeder, der auf einer Fazenda lebt ist freiwillig dort und akzeptiert das Leben dort. Der Tag beginnt um 06.00 Uhr. Um 06.30 Uhr gibt es Frühstück. Danach ist in der Kirche ein gemeinsames Gebet. Ein Satz aus der Bibel begleitet die Menschen dort den ganzen Tag. Ganz wichtig ist dabei die „Nächstenliebe“, das heißt andere Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind.

Nun aber zurück zu unserem Besuchsbericht: Wir, das sind 12 Schülerinnen und Schüler vom Sozialen Seminar aus den Klassen 10, Maja Brockmann und Fiona Brincks als Referentinnen von der Kommende in Dortmund, sowie unsere Lehrer/innen Frau Pieper und Herr Eickelmann.

Als wir ankamen, haben wir unsere Zimmer bezogen. Eine erste Einführung war die Besichtigung der Fazenda. Zum Zeitpunkt unseres Besuches lebten dort neun Männer, davon einer aus Mexiko, drei aus Brasilien und fünf aus Deutschland. Zwei junge Männer waren dort, die kath. Priester werden wollten und dort ein Praktikum gemacht haben.

Es war für uns sehr spannend, Menschen aus Mexiko und Brasilien kennenzulernen. Wir haben uns trotz der verschiedenen Sprachen (spanisch und portugiesisch) gut verständigen können. Nach einem ersten „Beschnuppern“ haben wir mit der ersten Arbeitseinheit angefangen.

Wir haben sehr viel über die Probleme von Sucht erfahren, wie eine Sucht entstehen kann und wie man ihr „am besten“ schon vorher weit aus dem Weg gehen kann. Geholfen haben uns Joao aus Brasilien und Thomas aus Brandenburg, die offen und ehrlich über ihr Leben erzählt haben, warum sie in die Sucht geraten sind und wie sie sie es geschafft haben, wieder davon loszukommen. Ihre Berichte waren für uns ehrlich, sehr ergreifend und beeindruckend.

Wir haben außerdem auf dem Hof mitgearbeitet. Der Hof versorgt sich größtenteils selber! Lebensmittel gibt es außerdem von der Tafel und aus Sachspenden der umliegenden Bauernhöfe. Wir hatten in unserer Zeit nichts am Essen auszusetzen. Es hat uns allen geschmeckt und die Gemeinschaft am Tisch tat uns sehr gut. Das Essen wir übrigens von den Bewohnern dort selbst vorbereitet und gekocht.

Am letzten Tag hatten wir eine „Eucharistiefeier“. Das ist der Höhepunkt des Feierns bei den katholischen Christen. Das ist vergleichbar mit dem gemeinsamen Gebet am Freitag in einer Moschee bei unseren muslimischen Mitmenschen oder einem Sabbat bei den Juden. Das war schon merkwürdig, Herrn Eickelmann als Priester in einem Gewand zu sehen. Wir haben aber alle mitgefeiert, denn er hat uns alles erklärt. Es war uns freigestellt, ob wir daran teilnehmen oder nicht.

Diese Tage in Freren waren für uns ein tolles Erlebnis, von dem wir hoffentlich nachhaltig etwas mitnehmen werden!

Bilder von der Fahrt finden Sie in unserer Galerie.

Danke sagt das Soziale Seminar unserer Kath. Hauptschule Husen

von Mathias Wiens 10.3

09 Mrz

Erste Frühlingsboten auf dem Schulhof

Nach dem sehr kalten Februar konnten wir in der vergangenen Woche die ersten warmen Tage des Jahres genießen. Auch die Natur erwacht langsam und kündigt mit ersten Kräutern und Blüten den nahenden Frühlingsbeginn an.

Auf unserem Schulhof blühen bereits die Schneeglöckchen und die ersten Kräuter in unserer neuen Kräuterspirale beginnen zu wachsen!

Von Leon, Klasse 6

24 Feb

Gedenken an die Geschwister Scholl

Am 23.02.1934 wurden die Geschwister Scholl und Christoph Probst, Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, zu Tode verurteilt und hingerichtet. Sie hatten in der Universität München Flugblätter gegen die Schreckensherschaft von Adolf Hitler verteilt. Viele Schulen sind heute nach den Widerstandskämpfern benannt, so zum Beispiel die Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund.

Man kann die Geschwister Scholl nur bewundern. Sie hatten sich vor 75 Jahren gegen Hitler aufgelehnt, obwohl sie wussten, dass sie das mit ihrem Leben bezahlen müssen. Ihre Absicht mit dem Verteilen ihrer Flugblättern war es, dem normalen Bürger die Augen zu öffnen über den Rassismus und das Unrecht.

Ich bin der Meinung, dass wir heute angesichts der vielen Probleme in unserer Gesellschaft und in der Welt wieder so mutige Helden brauchen, die sich für die Freiheit und Demokratie einsetzen.

Von Mathias 10.3

 

24 Feb

Aufreger der Woche

Habt ihr schon gehört, dass Donald Trump, der Präsident von Amerika, vorgeschlagen hat, dass Lehrer zum Schutz der Schüler eine  Waffe tragen sollen? Die Schüler in Amerika wollen so etwas nicht. Sie wollen weniger und nicht mehr Waffen. Sie hatten ein Gespräch mit Herrn Trump nach dem jüngsten Amoklaufs in Florida. 17 Jugendliche wurden bei dem Amoklauf getötet.

In Amerika gibt es sehr freizügige Waffengesetze. Man kann sich dort sogar Kriegswaffen, z.B. Schnellfeuergewehre, kaufen.

In dem Gespräch mit Trump forderten die Schüler/innen und auch Eltern, die Waffengesetze zu verschärfen. Aber Trump meinte, wenn man die Lehrer bewaffnet, wäre das die beste Lösung.

Die Schüler wollen nun für schärfere Waffengesetze demonstrieren.

Ich hoffe, dass sie damit Erfolg haben!

David, Kl. 9.1

24 Feb

Besuch aus Indien

Immer von Aschermittwoch bis Ostern führt Misereor, ein Hilfswerk der Katholischen Kirche, eine Fastenaktion durch. Im Mittelpunkt der Fastenaktion steht jedes Jahr die Solidarität mit den Menschen in Afrika, Lateinamerika oder Asien. Es geht darum, das Leben der Menschen in diesen Ländern menschenwürdiger und besser zu machen. 

In diesem Jahr werden Projekte in Indien unterstützt.

Misereor hat auch Gäste aus dem Partnerland Indien nach Deutschland eingeladen, die in Gemeinden und auch Schulen über die Situation in ihrem Heimatland berichten.

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Am 22.02.2018 durften wir in unserer Schule die indische Sozialarbeiterin Asha Devi begrüßen. Begleitet von einer Dolmetscherin und einem Vertreter von Misereor berichtete sie uns Schülern in der Aula von ihrer Heimat Indien, dem Leben der Kinder dort und ihren Projekten.

Sie zeigte uns Bilder und einen Film und beantwortete viele Fragen zum Leben in Indien.

Frau Devi kümmert sich in ihrer Heimatstadt Patna um die Frauen und Kinder in den Armenvierteln.

Wir fanden es sehr interessant, so viel über Indien „aus erster Hand“ zu erfahren.

Wir wünschen Frau Devi viel Erfolg für ihre Projekte und bei ihrer wichtigen Arbeit in Indien.

Weitere Informationen zur Fastenaktion erhalten Sie hier. 

Jan E. / Loreen B., Kl. 9.1/ 9.2